Auf der Suche nach Zufriedenheit… bin ich nicht

Auf dem Heimweg nach einem langen Uni-Tag wurde mir folgendes ins Ohr gesungen:

Hab keine Angst vor Dunkelheit,
frag‘ nicht wohin wir geh’n!
Wir stolpern einfach vorwärts
durch ein weiteres Jahrzehnt.
Mit vollem Bauch und leerem Kopf,
auf einem Auge blind.
Auf der Suche nach Zufriedenheit
und irgendeinem Sinn!

Die Toten Hosen – Kreuzzug ins Glück

Und da habe ich endlich begriffen, was mich an diesem Selbstfindungs-Herumgeunke, an diesem Meditations-Trara und diesem Indien-Hype immer genervt hat. Es ist komplett egozentrisch! Diese Leute möchten gelassener werden, ausgeglichen oder noch schlimmer: „total relaxt“ sein.
Dabei ist es ihnen völlig egal, in was für einer Umgebung sie sich befindet und wie es den anderen Menschen um ihnen herum geht. Es ist doch gut, wenn man noch Wut spürt, wenn neben einem die Welt den Bach hinunter geht. Ausgeglichenheit und innere Ruhe bedeutet eben auch eine Assimilation mit der Gesellschaft.

Zimtsandalen sind kein geeignetes Schuhwerk für eine Revolution!

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2 responses to this post.

  1. Für mich beginnt bald ein neues Jahrzehnt. Darf ich den Toten-hosen-Text bei mir auch posten. Wäre das okay für dich? Lieben Gruß und ein schönes klares Wochenende.

    Antwort

  2. Na klar darfst du, und ich denke Campino ist damit auch einverstanden!
    Jetzt frag ich mich natürlich, das wievielte Jahrzehnt es bei dir wohl sein mag?! 😉

    Antwort

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