Living under the table sounds great!

 

(Dieses Comic wurde gestohlen von comika.smackjeeves.com)

Gut, vielleicht hilft das nicht in allen Situationen… aber so dann und wann.

Manchmal wär ich gern wie Henry David Thoreau:  Weg von der Zivilisation und den damit verbundenen Problemen. Um mich endlich mit den wirklich interessanten Dingen auseinander setzen zu können.

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9 responses to this post.

  1. Brüder im Geiste!
    Es ist schade, dass es so wenig Zeit gibt, die man wirklich(!) erleben und für sich sinnvoll ausfüllen kann.

    Neben Thoreau, den ich durch deinen Artikel kennengelernt habe, muss ich bei diesem Gedanken aber auch immer an Christopher McCandless denken, den wir zum Beispiel im Film und im Buch „Into the Wild“ kennenlernen.

    Antwort

  2. Ich kann dir „Walden“ von Thoreau nur empfehlen. Für mich war das eines der prägensten Bücher. Into the Wild habe ich nur als Film gesehen, fand den aber etwas platt. Eine Verknüpfung zwischen den beiden gibt es aber tatsächlich. McCandless hatte auf seiner Reise das Walden-Buch dabei.
    Unterscheidet sich das Buch vom Film? Kannst du es empfehlen?

    Antwort

  3. Danke für den Tipp. Ist in meiner „Wunschkonzert“ genannten Liste aufgenommen.

    Ich muss ehrlich sein: ‚Into the Wild‘ habe ich auch nur als Film gesehen und durch Recherche vom Buch erfahren. Ich denke aber, dass ich nun beide Bücher — die Verbindung ist ja gegeben 🙂 — bestelle und natürlich lese, und zwar hintereinander.

    Antwort

  4. Ein weiteres Buch, das von einem Aussteiger handelt (und in dem Thoreau nicht unerwähnt bleibt), ist das kontrovers diskutierte Buch „Imperium“ von Christian Kracht. Ich lese es gerade und finde es bisher (S. 116) sehr unterhaltend und interessant.

    Antwort

  5. Ich habe jetzt begonnen in einer günstigen Ausgabe von Thoreaus „Walden“ zu lesen und habe an der Stelle, wo er vor allem mittellose Studenten als Adressaten benennt, sehr schmunzeln müssen.
    Weit bin ich noch nicht, doch es verspricht spannend zu werden. Die Begründung, weshalb er von sich selbst schreibt und die Reflexionen über die Versklavung durch Besitz und Arbeit, die Gedanken zur Mode all das finde ich sehr interessant.
    Danke für diesen Tipp also.

    Antwort

    • Das freut mich! Für mich war es eines der einflussreichsten Bücher (neben Hesse und der Bibel [die mich zum überzeuigten Atheisten gemacht hat]). Das mit der Versklavung durch Besitz und Arbeit fand ich auch besonders spannend. Und es ist heute noch genauso treffend wie damals. Man arbeitet 5 Tage, damit man sich eine Fahrkarte für die Eisenbahn leisten kann, die einen in einen Ort bringt, den man auch in 5 Tagen erwandern könnte. Wenn man wandert hat man eine schöne Wanderung statt das man arbeiten muss. Heutzutage klappt das leider nicht mehr so gut, weil viele Jobs nicht dafür ausgelegt sind. Und dann muss man sich sorgen, dass man auch genug in die Rentenkasse einzahlt. Und so weiter…
      Auch die Kritik an der Technologie (es ging da glaube ich um Telegrafenmästen) fand ich toll.

      Antwort

  6. Ich muss dir unbedingt schöne Grüße von meiner Freundin bestellen, die sich köstlich darüber amüsiert, dass gerade (oder vielleicht genau weil) dich die Bibel zum überzeugten Atheisten bekehrt hat. Damit habe sie ihren wahren Zweck erfüllt.

    Dein Bild mit der erarbeiteten Eisenbahnkarte und dem erwanderten Ort beschreibt ganz gut einen Grund, weshalb ich für kürzere Arbeitszeiten und damit für striktere Trennung von Arbeitszeit und privater Zeit bin: Damit der Mensch glücklicher leben kann.

    Thoreau kann ich leider erst nächste Woche lesen, im Moment bin ich zu sehr erschlagen von Pflichten und zu so später Stunde reicht leider die Konzentration nicht mehr.

    Dennoch grüße ich freundlichst und hoffe, dass es hier bald auch wieder neue Einträge und nicht nur Kommentare gibt.

    Antwort

    • Wer die Botschaften der Bibel gut findet, kann nicht mehr ganz bei Trost sein. Würde ein Buch wie die Bibel oder der Koran heute geschrieben, würde es verboten werden. Immerhin wird (u.a.) zur Gewalt gegen Andersgläubige aufgerufen. Jesus empfiehlt zum Beispiel dem Gotteslästerer an ein Mühlrad zu fesseln und in den Fluß zu werfen. Es ist dann doch recht fraglich, warum ein allwissender, allmächtiger Gott (der Liebe!!!) so etwas hat aufschreiben lassen.
      Trotzdem sollte man die Bibel nicht verbieten. Vielmehr sollten Christen sich damit außeinander setzen, statt Lieder wie „Gott hat alle Kinder lieb“ zu singen. So!

      Antwort

  7. Späte Stunde, halt Sch*** im Munde:
    „[…] dass d i c h gerade (oder vielleicht genau weil dich) die Bibel […]“, so versteht man hoffentlich besser, was ich meinte. 😉

    Antwort

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